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Meditatives Bogenschiessen
Unter dem Begriff „Meditatives Bogenschiessen“ werden sehr unterschiedliche Angebote gemacht. Sie unterscheiden sich z.T. wenig vom Bogenschiessen als Teil eines Teambildungsprozesses im Zusammenhang mit einem Coaching. Andere bedienen sich östlicher Elemente oder haben Ähnlichkeiten mit dem „Therapeutischen Bogenschiessen“ welches im Psychotherapiebereich eingesetzt wird. Als eine eigenständige und über Jahrhunderte entwickelte Art des ritualisierten Bogenschiessens ist das Kyudo in Japan zu betrachten.
Im Allgemeinen wird unter Meditation meist die passive Form des Meditierens, ohne Einwirkung äusserer Reize, verstanden. Meditiert wird in absoluter Stille und ohne dabei körperlich aktiv zu sein. Auch die gedankliche Aktivität soll während der Übungen auf ein Minimum reduziert werden. Die alten Mönchsväter (-mütter) pflegten die Tradition des Sitzens in der Stille und verstanden es, «das Unkörperliche im Körperlichen einzufangen».

In der aktiven Meditation unterstützen körperliche Tätigkeiten den meditativen Zustand. Bekannt dafür sind z.B. Yoga, Pilgern, Bogenschiessen.

Beide Arten der Meditation verstehen sich als ein Weg zur Sammlung, zum Leerwerden von Inhalten, Wünschen und von Selbstbehauptung. Das wird auch im Bogenschiessen erfahrbar, denn es trifft nur, wer sein Ego zurücknehmen kann und nicht verbissen am „Treffen wollen“ festhält. „Meditatives Bogenschiessen“ – so wie es in der Bogengilde praktiziert wird, lässt sich vergleichsweise so darstellen: Wie unterscheidet sich Wandern von Pilgern? Bei beiden Tätigkeiten setzt man einen Fuss vor den andern. Was die Ausrüstung wie Schuhe, Bekleidung, Kartenmaterial etc. betrifft so sind kaum grosse Unterschiede erkennbar. Vielmehr ist die innere Einstellung massgebend. Der Pilger bricht auf um eine religiöse Stätte zu besuchen. Auf dem Weg dorthin wünscht er sich eine Veränderung, Entwicklung des Glaubens und der Persönlichkeit. Er möchte als ein anderer ankommen als er aufgebrochen ist.

Ausrüstung und Schiesstechnik beim meditativen Bogenschiessen sind praktisch identisch mit derjenigen des traditionellen intuitiven Bogenschiessens. Die Charakteristik des Wegs des Bogens lässt sich so umschreiben: Pfeil und Bogen werden zu Hilfsmitteln, um das Geheimnis der Lebenskunst und der Spiritualität zu entdecken, das nicht darin besteht, besser zu treffen, sondern darin, leichter loszulassen (nach Kurt Österle). Dabei tragen Gegenstände des Bogenschiessens, Redewendungen, Symbole etc. dazu bei, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und neue Erkenntnisse zu erlangen. Ergänzt wird das Bogenschiessen durch Elemente der passiven Meditation. Der westlich-abendländische Weg des Bogenschiessens verbindet also aktive und passive Meditation. Dabei ist er keinem festgelegten System verpflichtet.

Bilder vom Meditativen Bogenschiessen
Auf der Homepage der Reformierten Kirchgemeinde Niederlenz
https://qp2.quickpage.ch/ref/niederlenz/default/index/index/id/10393

Medienberichte über das Meditative Bogenschiessen
2018 Dorf-Geischt Niederlenz März-Ausgabe     HIER
2018 Januar-Gemeindebeilage der Zeitschrift reformiert. / Ref. Kirchgemeinde Niederlenz   HIER  2018 Homepage Ref. Kirchgemeinde Buchs-Rohr / Einführungskurs in Rohr   HIER  

Teilnahme von Kindern und Jugendlichen
Meditatives Bogenschiessen richtet sich vornehmlich an Erwachsene.
Begründung   HIER